Zulassungsbedingungen

Die Schweiz kennt bei der Zulassung ausländischer Arbeitskräfte ein duales System. Erwerbstätige aus den EU-Staaten und jenen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) können vom Personenfreizügigkeitsabkommen profitieren. Aus allen anderen Staaten – den sogenannten Drittstaaten – werden in beschränktem Ausmass lediglich Führungskräfte, Spezialistinnen und Spezialisten sowie qualifizierte Arbeitskräfte zugelassen.

EU/EFTA-Staaten

Für Personen aus der EU ausser Kroatien und aus allen EFTA-Staaten gilt die volle Personenfreizügigkeit.

Kroatien

Kroatien ist seit dem 1. Juli 2013 Mitglied der EU. Das Freizügigkeitsabkommen für Kroatien (Protokoll III zum FZA) ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten.

Für kroatische Staatsangehörige gilt seither eine beschränkte Personenfreizügigkeit, d.h. es wird ihnen bis maximal am 31. Dezember 2023 ein bedingter Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt gewährt (Kontrolle des Inländervorrangs, Kontrolle der Einhaltung der minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen, Kontingente). Danach kann die Schweiz bis am 31. Dezember 2026 eine Ventilklausel anrufen, falls ein massgeblicher Anstieg der Zuwanderung festgestellt wird.

Nicht EU-/EFTA-Staaten

Für Angehörige von Staaten, auf die das Freizügigkeitsabkommen nicht zur Anwendung kommt, gelten strengere Zulassungsbestimmungen.

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Letzte Änderung 30.06.2020

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