Überblick

Gut qualifizierte Erwerbstätige aus den Nicht-EU/EFTA-Staaten – sogenannten Drittstaaten – werden gemäss Auftrag des Bundesrates in beschränktem Ausmass auf dem Schweizer Arbeitsmarkt zugelassen. Auch nach der Annahme der Volksinitiative "Gegen Masseneinwanderung" durch die Schweizer Bevölkerung und die Kantone am 9. Februar 2014 finden die bisherigen Zulassungsbedingungen für Personen aus Drittstaaten Anwendung.

Die Zulassung von Drittstaatsangehörigen auf den schweizerischen Arbeitsmarkt ist erst möglich, wenn auf dem inländischen Arbeitsmarkt und auf den Arbeitsmärkten der EU/EFTA-Staaten keine für die vorgesehene Tätigkeit geeignete Person zur Verfügung steht. Vorrang gegenüber erwerbstätigen Drittstaatsangehörigen geniessen folglich Schweizerinnen und Schweizer, Ausländerinnen und Ausländer mit einer Niederlassungsbewilligung, sowie zur Erwerbstätigkeit berechtigte Ausländerinnen und Ausländer mit einer Aufenthaltsbewilligung und alle Personen aus Staaten, mit denen ein Freizügigkeitsabkommen geschlossen wurde (derzeit EU und EFTA-Staaten). Die Arbeitgeber müssen den Nachweis erbringen, dass trotz umfassender Suchbemühungen keine geeigneten Arbeitskräfte mit Vorrang rekrutiert werden konnten.

Unter Grundlagen zur Arbeitsmarktzulassung von ausländischen Personen sind die wichtigsten Zulassungskriterien für Drittstaatsangehörige zum schweizerischen Arbeitsmarkt aufgeführt. Hier geht es zu den Informationen zum Verfahrensablauf und zu Gesuchsunterlagen.

Die Zulassungskriterien sind im Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) und der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) aufgeführt.

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